parsvakonasana
"seitlicher Winkel"

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letzte Änderung: 8.8.2017
Name: parsvakonasana
Trivialname: seitlicher Winkel
Niveau: A
Klassifizierung .
klassisch: Stehhaltung
psychomental: . ___
physiologisch: . ___
Wirkungen:
Vorbereitung:
  • Das gebeugte Bein braucht Beweglichkeit, insbesondere dessen Bizeps, um die geforderte scharfe Flexion zuzulassen, bereite vor mit:
    1. uttanasana als allgemein effektive und effiziente Dehnung der ischiocruralen Gruppe für Vorbereitung der Flexion in den Hüften in dieser Haltung, damit nicht mangelhafte Flexion die Arbeit in den Schultern einschränkt
    2. prasarita padottanasana sehr ähnlich wie uttansana
    3. parsvottanasana als über die uttanasana hinausgehende Dehnung
    4. pascimottanasana
    5. janu sirsasana
    6. tryangamukhaikapada_pascimottanasana
    7. Hund Kopf nach unten als ebenfalls gute Vorbereitung der Ischiocruralen, wenn das Becken kraftvoll gekipppt wird
    8. Hüftöffnung IV als sehr wirksame, über die uttanasana hinausgehende Dehnung der Ischiocruralen
    9. Kriegerstellung 3
    10. trikonasana
    11. parivrtta trikonasana
  • Der gestreckte Arm ist in ca. 180° frontaler Abduktion, das kann vorbereitet werden mit:
    1. Hund Kopf nach unten, insbes. die Variante "weit" als allgemeine Dehnung der Schulter und der ischiocruralen Gruppe
    2. Rückenausstreckung, insbes. Variante "erhöht" als allgemeine Dehnung der Schulter und der ischiocruralen Gruppe
    3. rechtwinkliger Handstand als verwandte Haltung, die sich i.w. nur in der Drehung der Arme unterscheidet
    4. Handstand als sehr verwandte und stark synergistische Haltung
    5. Ellbogenstand als sehr verwandte und stark synergistische Haltung
    6. rechtwinkliger Ellbogenstand als verwandte Haltung, die sich i.w. nur in der Drehung der Arme unterscheidet
    7. Hundeellbogenstand als sehr verwandte und stark synergistische Haltung
    8. Hyperbel als eine der effektivsten und effizientesten Dehnungen in Richtung frontaler Abduktion ohne Exorotation der Arme
    9. Schulteröffnung am Stuhlals eine der effektivsten und effizientesten Dehnungen in Richtung frontaler Abduktion mit Exorotation der Arme
  • Die Drehung entspricht der in trikonasana, übe daher:
    1. sitzendes Drehen als sehr effektive und effiziente Übung zum Drehen
    2. trikonasana
    3. ardha chandrasana
    4. maricyasana 1
  • Einer der beiden Hauptgründe, warum das Becken nicht gut zum gebeugten Bein hin geneigt werden kann, ist die Beweglichkeitseinschränkung der Hüftextensoren (u.a. Pomuskulatur). Bereite sie vor mit:
    1. halber Lotus Vorwärtsbeuge
    2. Hüftöffnung am Mattenrand
    3. Hüftöffnung III
    4. parivrtta trikonasana
    5. parivrtta ardha chandrasana
  • von der Pomuskulatur wird aber nicht nur Flexibilität verlangt, sondern auch ständiger deutlicher Krafteinsatz, um das beugende Bein nach hinten gegen den dort abstützenden Arm zu drücken. Hier ergibt sich also die Situation, daß die Pomuskulatur nahe dem Maximum der konzentrischen Kontraktion intensiv arbeiten muß, daher erklärt sich auch die Krampfneigung. Bereite sie kräftigend vor mit:
    1. caturkonasana
    2. Theke
    3. Kriegerstellung 2
    4. purvottanasana
    5. urdhva dhanurasana
    6. eka pada-Variante der urdhva dhanurasana
    7. setu_bandha_sarvangasana
    8. eka pada-Variante der setu_bandha_sarvangasana
    9. Kriegerstellung 3
    10. rückwärts gegen die Wand"-Variante" der Kriegerstellung 3
    sowie anderen diversen Rückbeugen
  • bereite die Adduktoren des gebeugten Beins vor mit:
    1. baddha_konasana
    2. Kriegerstellung 2
    3. Theke
    4. caturkonasana
  • Da das gebeugte Bein auch in Exorotation ist, übe vorbereitend:
    1. baddha konasana
    2. supta baddha konasana
    3. Halber Lotus Vorwärtsbeuge
    4. Hüftöffnung am Mattenrand
    5. Hüftöffnung 3
    6. Kriegerstellung 2
    7. caturkonasana
    8. Theke
  • das beugende Bein ist zwar etwa im 90°-Winkel, da sich aber die Hüfte in sehr weiter Flexion befindet, kann vor allem der Bizeps dieses Beins eine weitere Bewegung des Beckens und Oberkörpers zum Bein hin verhindern. Bereite ihn daher vor mit:
    1. Hüftöffnung am Mattenrand
    2. Hüftöffnung 3
  • Falls das Herunterdrücken des Außenfußes im gestreckten Bein (also die Supination) schwierig ist, kann auch das vorbereitet werden::
    1. Kriegerstellung 2
    2. Theke
    3. prasarita padottanasana - mit weitem Abstand
  • Nachbereitung:
  • Durch die intensive Arbeit der Pomuskulatur kann sich diese nach der Haltung ggf. angespannt und verkürzt anfühlen, Abhilfe schafft:
    1. halber Lotus Vorwärtsbeuge
    2. Hüftöffnung am Mattenrand
    3. Hüftöffnung III
    4. parivrtta trikonasana
    5. parivrtta ardha chandrasana
  • ähnliche asanas:
    Diagnostik (Nr.):
  • (880) Überstrecken des Knies im gestreckten Beins: Mit dem Überstrecken der Knie wird die Fähigkeit zu oder auch der aktuelle Zustand eines Winkels von mehr als 180° im Kniegelenk bezeichnet. Bis zu einem gewissen Maße gilt das den Anatomen als normal und ist im Schnitt beim weibliche Geschlecht weiter verbreitet und ausgeprägter. Es kann aber auch auf eine Schwäche der Quadrizeps hinweisen. Weiter treten in Überstreckung nicht selten unphysiologische Empfindungen auf, die nicht von Dehnung oder Anstrengung der Muskulatur herrühren und vermieden werden sollten, siehe auch FAQ
  • (231) (234) Schulter : Hier läßt sich die Beweglichkeit der Schulter erkennen auf der Seite des jeweils gestreckten Arms, auch Seitenunterschiede und ggf. gibt es Hinweise auf Erkrankungen der Schulter:
    1. reizhafter Hypertonus des Deltoideus: insbesondere ambitionierte Beginner im Yoga neigen dazu, Reizzustände im Deltoideus zu entwickeln, die im Bereich der Muskelursprünge lokalisiert sind, vermutlich von einer Überforderung der Strukturen durch häufig wiederholte Anforderung im voller frontaler Abduktion herrühren und in ebensolcher Belastung auch auffallen, siehe FAQ.
    2. verschiedene pathologische Veränderungen des Schultergelenks wie z.B. Impingement-Syndrom (Highlight: Schmerzen zwischen ca. 70° und 130° frontaler Abduktion), Frozen shoulder, Verkalkungen der Bizepssehne, die hier nicht alle diskutiert werden können und der Abklärung befürfen. Facharzt ist b.a.w. der Orthopäde. .
    3. Seitenunterschiede in der Beweglichkeit
    Die Beweglichkeit der Schulter wird in Form des Maßes an Ausweichen in die drei Bewegungsdimensionen erkennbar:
    1. Ausweichen der Oberarme nach außen mit konsekutivem Beugen der Ellbogen
    2. Verlust der Ausdrehung der Arme
    3. Fehlwinkel frontaler Abduktion, die 180° nicht oder nicht dauerhaft erreicht
  • (650) Kyphose und Lordosen der Wirbelsäule: hier sollte ein gestreckter Rücken erreicht werden, ggf. bleibt ein Rest der physiologischen Brustkyphose. Davon Abweichendes läßt auf In LWS und HWS sollte ein gewisses Maß an Lordose (von vorn konvexe Wirbelsäule) und in der BWS ein gewisses Maß an Kyphose (von hinten konvexe Wirbelsäule) vorhanden sein. Siehe dazu die FAQ
  • (651) Skoliosen der Wirbelsäule: die als Skoliose bezeichneten seitlichen Abweichungen der Wirbelsäule aus der Sagittalebene werden ebenfalls in dieser Haltung recht gut sichtbar. Siehe dazu die FAQ
  • (950) Fußdeformitäten: Deformitäten des supinierten Fußes führen hier ggf. zu Auffälligkeiten.
  • (721) (724) ischiocrurale Gruppe: im gebeugte Bein ist vor allem die Außenseite der ischiocruralen Gruppe unter Spannung aber auch unter Last. Daher lassen sich verschiedene Störungen hier auffinden:
    1. Verkürzungen der ischiocruralen Muskulatur, siehe FAQ
    2. Beschädigungen der ischiocruralen Muskulatur, die Schmerz oder funktionale Einschränkungen mit sich bringen, lassen sich hier ebenfalls gut, von einfacher Verspannung über Zerrung bis zum Muskel(An-/Teilab-/Ab-)riss. Abrisse würden zu einer Kraftminderung beim zügigen Verlassen der Haltung führen
    3. Reizungen des n. ischiadicus: gerade in Vorwärtsbeugen können Reizzustände des n. ischiadicus, der Bein und Fuß innerviert, symptomatisch werden, auch wenn sie sonst eher ruhig sind. Siehe dazu die FAQ
    4. Reizungen des Ansatzes der ischiocruralen Gruppe am tuber ischiadicum (Sitzbeinhöcker) werden in dieser Haltung deutlich zu Tage treten und bedürfen der Schonung vor intensiver Dehnung, wie sie diese Haltung fordert.
  • (751) (754) Adduktoren: in dieser Haltung werden die Adduktoren gedehnt. Damit lassen sich u.a. Schäden daran erkennen:
    1. Verkürzungen
    2. Reizzustände der Sehnen der Ursprünge und Ansätze, die sich in ziehendem Schmerz mit länglich ausgedehntem Verlauf bemerkbar machen
    3. Verspannungen, die ein quälendes, weit über normale Dehnungen hinausgehendes Gefühl in der Muskulatur verursachen
    4. An-/Teilab-/Abrisse von Adduktoren, die im Falle eines Abrisses mit einem lauten Geräusch beeindrucken, danach ggf. mit Hämatombildung und Schwellung
    5. Seitendifferenzen in der Beweglichkeit, die einen Beckenschiefstand und eine konsekutive Skoliose verursachen können
  • (704) Hüftgelenk: gerade die weit exorotierten, abduzierten Haltungen und Bewegungen wie hier im gebeugten Bein, lösen Schmerzen bei bestehenden Hüftschäden aus
    1. Arthrotische Veränderung (degenerativ mit Knorpelschwund) des Gelenks
    2. Arthritiden (Gelenksentzündungen) verschiedener Art
    3. Morbus Perthes würde klassischer Weise ausgeprägt auf diese Haltung reagieren
    4. Dyslokation / Subluxation, die ein deutlich erhöhtes Spannungsempfinden in verschiedenen das Hüftgelenk überziehenden Muskeln verursachen würde
    5. erlittene Gelenktraumata, die ggf auch noch nach vielen Wochen oder Monaten Schmerzen im Gelenk verursachen
  • (401) Handgelenk: in weitgehender dorsaler Flexion und unter Last treten am ehesten Schwächen der Handgelenke zu Tage:
    1. Ganglion, meist im dorsalen Bereich zwischen Hand und Unterarm, erzeugt Druckempfindung bei dorsaler Flexion des Handgelenks
    2. Sehnenscheidenentzündung der Sehnen der palmaren Flexoren oder Fingerbeuger
    3. Karpaltunnelsyndrom: Verschlechterung der Symptomatik in dieser Haltung
    4. Brüche und Anbrüche von Handwurzelknochen, allen voran dem Kahnbein
    5. Arthrotische Veränderung (degenerativ mit Knorpelschwund) des Gelenks
    6. Arthritiden (Gelenksentzündungen) verschiedener Art
    7. Dyslokation / Subluxation, die ein deutlich erhöhtes Spannungsempfinden in verschiedenen das Hüftgelenk überziehenden Muskeln verursachen würde
    8. erlittene Gelenktraumata, die ggf auch noch nach vielen Wochen oder Monaten Schmerzen im Gelenk verursachen
    aber auch rein muskuläre Symptome wie:
    1. Verkürzungen/Hypertonus der dorsalen Flexoren des Handgelenks, die sich dann krampfartig in der dorsalen Seite des Ellbogengelenks bemerkbar machen
    2. Verkürzungen/Hypertonus der dorsalen Flexoren des Handgelenks, die die dorsale Flexion des Handgelenks in der ausführenden Muskulatur auf der palmaren Seite des Unterarms dehnungsschmerzhaft machen
    3. Golferellbogen: Belastungsschmerz an der Ursprungsstelle von Muskeln der inneren ulnaren Seite des Unterarms im Übergang zum Oberarm
  • (885) Knie: in dieser Haltung werden Knieprobleme, die mit Beugen unter Last assoziiert sind, sehr gut offenbar Das können zum Beispiel sein: traumatische oder degenerative Meniskusschäden, Arthrosen, Arthritiden, Subluxationen, Bandschäden, Plica-Syndrome und andere, siehe dazu die FAQ
  • (751) Adduktoren: in dieser Haltung werden die Abduktoren auf Dehnung und ein wenig auf Kraft gefordert, um das Becken in Position zu halten, gelingt dies nicht, deutet dies auch eine Schwäche dieser Muskulatur hin. Ist sie einseitig, ist zu prüfen, ob dies Ursache für einen Beckenschiefstand und eine konsekutive Skoliose sein kann, siehe dazu die FAQ
  • (960) Fuß: In dieser Haltung können sich Fehlstellungen (Subluxationen) von Fußknochen des in scharfer Supination befindlichen Beins , meist Fußwurzelknochen oder die Mittelfußknochen, direkt oder in den angrenzenden Gelenken bemerkbar machen. Zusätzlich wird im Fall eines hallux valgus der Dickezehengrundgelenkbereich erhöhte Druckschmerzhaftigkeit aufweisen
  • (215) Nacken: Den Kopf zu halten, bedeutet Arbeit für die HWS-Muskulatur, Kraftausdauermängel und Hypertonus können in dieser Haltung entdeckt werden.
  • (711) Ein gegenüber dem Becken nicht in 0° Streckung gelangendes gestrecktes Bein deutet auf eine Verkürzung der Hüftbeuger hin. Im Stehen dürfte dann eine Hohlkreuz-Neigung zu erkennen sein. Zu den Risiken des Hohlkreuzes siehe die FAQ Hilfreich sind dann:
    1. Hüftöffnung 1
    2. Hüftöffnung 2
    3. Kriegerstellung I
    Bei gegebener Rückengesundheit - also wenn keine Schäden an der Wirbelsäule und den Bandscheiben gegeben sind - kommen dazu:
    1. Hund Kopf nach oben
    2. urdhva dhanurasana (Brücke)
    3. ustrasana (Kamel)
    sowie etliche weitere Rückbeugen mit Hüftextension
  • Varianten:
    (2P) an der Wand
    auf Klotz gestützt
    Hand am Innbein
    Hand am Innenfuß
    Hand an der Wand
    Hand in der Hüfte
    hinterer Fuß gegen die Wand
    Klotz in der Hand
    Kopf drehen
    (P) an der Wand
    Rücken an der Wand
    stehend an der Wand
    (P) Druck gegen die Hand
    (P) Oberkörper drehen
    (P) Oberschenkel nach hintne hebeln
    (P) Arm nach hinten ziehen

    Anleitung Details
    1. nehme die 2. Kriegerstellung (rechts) ein
    2. bringe mehr Kraft in das rechte, beugende Bein und kippe das Becken mit dem Oberkörper langsam nach rechts unten bis die rechte Hand im Außenfußbereich aufgesetzt werden kann
    3. strecke den linken Arm in die Verlängerung der linken Körperseite. Drehe ihn aus (Bizeps nach oben) und schiebe ihn maximal weg vom Körper (nach kranial)
    4. drehe den Oberkörper maximal vom rechten, beugenden Bein weg
    5. drücke das rechte Knie bzw. den Unterschenkel kräftig gegen den dahinter stehenden rechten Arm
    1. achte auf gute Ausdrehung des rechten Arms, damit der m. trapezius möglichst weich bleiben und der m. latissimus dorsi möglichst gut gedehnt werden kann. Der rechte Arm dreht somit gegenläufig zum Oberkörper, Becken und linken Bein
    2. nach Einnehmen der parsvakonasana korrigiere ggf. den Abstand zwischen den Füßen, so daß der rechte Unterschenkel senkrecht steht. Der rechte Oberschenkel soll waagerecht stehen
    3. drücke das beugende Bein kräftig nach hinten gegen den dort stehenden Arm. Das kann nach kurzer Zeit zu einer krampfartigen Anstrengung in der rechten Gesäßmuskulatur führen, was sich allerdings nach 20-30 Sekunden i.d.R. wieder beruhigt
    4. strecke den gehobenen Arm in allen Teilen inklusive der Finger durch und strecke den Arm kräftig vom Oberkörper weg. Der Arm soll genau in Verlängerung des Oberkörpers gehalten werden und nicht auf dem Ohr hängen
    5. in dieser Haltung, ähnlich der 2. Kriegerstellung, sollen von der Hälfte des beugenden Beins aus alle maßgeblichen Körperteile nach hinten bewegen: rechtes Bein, linke Hüfte, linkes Bein
    6. das linke Bein soll drei Bewegungen ausführen:
      1. strecke es im Knie durch
      2. drehe es aus (das nun oben befindliche Außenbein nach hinten)
      3. bewege es nach hinten
    7. achte darauf, daß der linke Außenfuß nicht abhebt oder leichter wird. Schiebe beide Füße gegen die Reibung der Matte voneinander weg aus der Kraft des beugenden Beins; zusammen mit der Ausdrehung des linken Beins wird es dann auch leichter, den linken Außenfuß gut auf den Boden zu drücken
    8. sinke mit dem Becken nicht so tief herab, daß es tiefer steht als das rechte Knie; achte stattdessen darauf, daß der rechte Oberschenkel waagerecht ist. Gerade Menschen mit guter Beweglichkeit in der ischiocruralen Gruppe und im Gesäßmuskelbereich fällt es leicht und ist anstrengungsärmer, das Becken zu tief zu halten. Insbesondere, wenn der Druck der Füße voneinander weg kräftig genug ist, wird es sich von selbst ergeben, daß das Becken nicht zu tief ist. Durch den Druck der Füße von einander weg ergibt sich bei weniger guter Beweglichkeit allerdings auch häufig die Neigung, das Becken anzuheben. Daher ist für jeden Achtsamkeit bzgl. der Beckenposition geboten
    9. bringe die rechte Hand langsam und kontrolliert auf den Boden, nicht stürzend, als sei der Boden die Rettung vor weiterem Fallen. Wenn die Flexibilität nicht hinreicht, die Hand wie gefordert vollflächig parallel zum Außenfuß aufzusetzen, benutze einen Klotz, auf den Du die Hand drückst
    10. die Hand am Boden kann durchaus kräftig abstützen, wenn die anderen Bewegungen in der Haltung ebenfalls kraftvoll ausgeführt werden. In denjenigen Fällen allerdings, in denen Flexibilität und Kraftausdauer in den Beinen kaum für ein längeres und kontrolliertes Halten der Position ausreichen, sollte das Abstützen abgeschwächt und mehr Gewicht auf die Arbeit der Beine gelegt werden, damit der Übende nicht beginnt diese Haltung als Stützhaltung aufzufassen, sondern die Chance hat, den Stehhaltungscharakter von parsvakonasana zu erfassen
    11. selbstverständlich erscheinen die Drehung des Oberkörpers und das Nach-Hinten-Drücken des beugenden Beins längere Zeit als widersprüchlich bzw. gegenläufig und müssen als für Asanas typische scheinbare Widersprüchlichkeit aufgefasst werden, die sich auflösen werden durch Üben bzw. die durch das Üben verbesserte Flexibilität und Kraft, allgemein, alle Aspekte, die das Vermögen ausmachen, die Bewegung auszuführen
     
    Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können
       

      Varianten

      (2P) an der Wand

      Anleitung Details
           
          Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können
             

               

            auf Klotz gestützt

            Anleitung Details
                 
                Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können
                   

                     

                  Hand am Innbein

                  Anleitung Details
                       
                      Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können
                         

                           

                        Hand am Innenfuß

                        Anleitung Details
                             
                            Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können
                               

                                 

                              Hand an der Wand

                              Anleitung Details
                                   
                                  Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können
                                     

                                       

                                    Hand in der Hüfte

                                    Anleitung Details
                                         
                                        Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können
                                           

                                             

                                          hinterer Fuß gegen die Wand

                                          Anleitung Details
                                               
                                              Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können
                                                 

                                                   

                                                Klotz in der Hand

                                                Anleitung Details
                                                     
                                                    Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können
                                                       

                                                         

                                                      Kopf drehen

                                                      Anleitung Details
                                                           
                                                          Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können
                                                             

                                                               

                                                            (P) an der Wand

                                                            Anleitung Details
                                                                 
                                                                Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können
                                                                   

                                                                     

                                                                  Rücken an der Wand

                                                                  Anleitung Details
                                                                       
                                                                      Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können
                                                                         

                                                                           

                                                                        stehend an der Wand

                                                                        Anleitung Details
                                                                             
                                                                            Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können
                                                                               

                                                                                 

                                                                              (P) Druck gegen die Hand

                                                                              Anleitung Details
                                                                                   
                                                                                  Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können
                                                                                     

                                                                                       

                                                                                    (P) Oberkörper drehen

                                                                                    Anleitung Details
                                                                                         
                                                                                        Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können
                                                                                           

                                                                                             

                                                                                          (P) Oberschenkel nach hintne hebeln

                                                                                          Anleitung Details
                                                                                               
                                                                                              Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können
                                                                                                 

                                                                                                   

                                                                                                (P) Arm nach hinten ziehen

                                                                                                Anleitung Details
                                                                                                     
                                                                                                    Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können